Vergangene Ausstellungen

2022

2022


"Es ist viel einfacher zu beginnen, als weiterzumachen."
"Empezar es mucho más fácil que seguir."
"It is much easier to start than to keep going."
Joan Hernández Pijuan


Joan Hernández Pijuan, Sense títol 102

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

Sense títol 102

Gouache auf Japanpapier 1996

92,5 x 119,5 cm

sign. dat.

[26390]

27.04.–11.06.22

JOAN HERNÁNDEZ PIJUAN
(Barcelona 1931 – 2005 Barcelona)
"Imatges del silenci – Bilder der Stille II"
– Arbeiten auf Leinwand und Papier


Joan Hernández Pijuan, "Casa sobre siena 2"

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Casa sobre siena 2"

(Haus auf Siena-Rot 2)

Öl auf Leinwand 1992

46,3 x 65,3 cm

sign. dat. bez. bet.

[26379]

Zur Eröffnung am Mittwoch, den 27. April 2022
um 18.30 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Es spricht:
Rouven Lotz,
Direktor Emil Schumacher Museum, Hagen

Es gilt Maskenpflicht.


Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit 96 Seiten.
Für den Betrag von à Euro 10 senden wir Ihnen den Katalog im Inland gerne zu.
Der Katalog ist ebenfalls in der Galerie Boisserée erhältlich.


Außerdem haben Sie hier auch die Möglichkeit den Katalog als PDF virtuell durchzublättern.

Katalog Button

Joan Hernández Pijuan, "Casa núvols i pluja sobre blau"

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Casa núvols i pluja sobre blau"

(Haus, Wolken und Regen auf Blau)

Öl auf Leinwand 1990

150 x 225 cm

sign. dat.

[23751]

Joan Hernández Pijuan, "Évora amb núvols, 152"

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Évora amb núvols, 152"

(Évora mit Wolken, 152)

Gouache und Kohlezeichnung auf Arches 1990

103,2 x 152 cm

sign. dat.

[26401]


Pressetext


Joan Hernández Pijuan, Sense títol 98

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

Sense títol 98

Gouache auf Japanpapier 1999

23,6 x 24,7 cm

sign. dat.

[26394]


Joan Hernández Pijuan "Imatges del silenci - Bilder der Stille II"
Antoni Tàpies "Ausgewählte Arbeiten auf Leinwand und aus dem graphischen Œuvre"

Nach 2018 führt die Galerie Boisserée die Ausstellung "Bilder der Stille" mit Werken des spanischen Künstlers Joan Hernández Pijuan fort. Der Biennale-Teilnehmer (1960, 1970) gehört zu den wichtigsten Künstlern Spaniens im 20. Jahrhundert. Seine Arbeiten befinden sich in öffentlichen wie privaten Sammlungen weltweit, darunter das Metropolitan Museum of Art und das Museum of Modern Art, New York. Bereits 1993 wurde das Gesamtwerk des 2005 verstorbenen Malers mit einer großen Retrospektive im Museo Nacional Reina Sofía in Madrid geehrt.

Pijuan (* 1931 in Barcelona) widmete sich in erster Linie der Landschaftsmalerei, im besonderen Maße inspiriert von der herben Schönheit Kataloniens, seiner Heimat. Diese Landschaft ist die Hauptdarstellerin in seinen Bildern, in denen es um den Raum geht, den sie definiert und um ihre Strukturen, die Pijuan in Malerei zu übersetzen versucht. Das sind die leere Weite des Landes und des Himmels, einzelne Bäume oder durch extensive Bewirtschaftung entstandene Bodenstrukturen. Der visuelle (Landschafts-)raum und dessen Struktur sind Pijuans konstante malerische Anliegen. Er bricht mit überkommenen Prinzipien des Genres Landschaftsmalerei, indem er zugunsten des positiven wie negativen Raums die perspektivische Darstellung aufgibt. Ausgehend von der Bildfläche erarbeitet er eigene Dimensionen des Raums.

Die starke formale Reduktion seiner Bilder zeigt Einflüsse des amerikanischen Color-Field-Paintings und der Hard-Edge-Malerei. Deren einfache Form- und Farbgebung kam Pijuans Kunstwollen nahe, so schuf er ähnlich simple, doch lebendige Bildstimmungen in seinen monochromen Arbeiten. Sein Farbauftrag ist dabei nicht glatt, sondern vielschichtig und rau, oft legt er tieferliegende Farben in den Motiven frei. Die wiederholt gemalten Formen und Farben geben wichtige Impulse. Denn Konstanten wie die Abstraktion, die malerische Unmittelbarkeit und die vibrierende Sinnlichkeit der Farben versetzen den Betrachter direkt in die Darstellung hinein. In seinen Papierarbeiten dominieren Rotbraun, Schwarz, Weiß. In den Leinwänden wiederholen sich diese Farben, doch Pijuan erweitert sein Spektrum um irisierendes Grün, leuchtendes Ocker und Blau. Es sind die Farben der ausgeprägten Jahreszeiten und die des weiten Himmels über Katalonien.

In der Ausstellung sind neben Gemälden auf Leinwand auch Gouauchen auf Papier und druckgraphische Arbeiten zu sehen. Ein Katalog mit Text von Rouven Lotz (Direktor Emil Schumacher Museum, Hagen) wird die Ausstellung begleiten.

Im Studio der Galerie zeigen wir Arbeiten von Antoni Tàpies, der wie Pijuan Katalane war und ihn auch immer wieder künstlerisch inspirierte.

Beide Ausstellungen sind vom 27. April bis zum 11. Juni 2022 in der Galerie Boisserée zu sehen. Die Eröffnung findet statt am 27. April 2022, in der Zeit von 18 bis 20 Uhr. Einführende Rede von Rouven Lotz um 18.30 Uhr.


Joan Hernández Pijuan, Sense títol 90

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

Sense títol 90

Gouache auf Papier 1989

40 x 54,5 cm

[26403]

Joan Hernández Pijuan, Sense títol 90

Landschaft bei Folquer, Katalonien / Landscape near Folquer, Catalonia
© Foto: Joan Hernández Pijuan


Sie können sich alle Exponate der Ausstellung hier ansehen.



Parallel zeigen wir im Studio der Galerie:



27.04.–11.06.22 (Studio)

ANTONI TÀPIES
(Barcelona 1923 – 2012 Barcelona)
Ausgewählte Arbeiten auf Leinwand und aus dem graphischen Œuvre


Antoni Tàpies, "Pissarra", Agustí 5708

Antoni Tàpies

(Barcelona 1923 - 2012 Barcelona)

"Pissarra"

(Schiefertafel)

Malerei und Einritzungen auf Wellkarton, auf Leinwand montiert 1988

103 x 128 cm

sign.

Agustí 5708

[19558]

Zur Eröffnung am Mittwoch, den 27. April 2022
um 18.30 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Es spricht:
Rouven Lotz,
Direktor Emil Schumacher Museum, Hagen

Es gilt Maskenpflicht.

Antoni Tàpies, "A 4", Galfetti/Homs 1016

Antoni Tàpies

(Barcelona 1923 - 2012 Barcelona)

"A 4"

Farbaquatintaradierung mit Carborundum 1985

75 x 74,5 cm

sign. num.

Auflage ca. 135 Exemplare

Galfetti/Homs 1016

[22827]


Pressetext



Sie können sich alle Exponate der Ausstellung und mehr hier ansehen.




31.03.2022–20.04.2022

ACCROCHAGE
Neuankäufe und ausgewählte Exponate aus den Beständen

Alex Katz, "Vivien in White Coat"

Alex Katz

(geb. 1927 Brooklyn, NY)

"Vivien in White Coat"

Farbsiebdruck 2022

137 x 99 cm

sign. num. dat.

Auflage 60 Exemplare

[26443]

Alex Katz, "Porcelain Beauty 3"

Alex Katz

(geb. 1927 Brooklyn, NY)

"Porcelain Beauty 3"

Emaillierung auf Aluminium 2021

61 x 52,5 cm x 1 cm

Auflage 25 Exemplare

[26340]

Alex Katz, "Porcelain Beauty 4"

Alex Katz

(geb. 1927 Brooklyn, NY)

"Porcelain Beauty 4"

Emaillierung auf Aluminium 2021

61 x 52,5 cm x 1 cm

Auflage 25 Exemplare

[26341]

ACKERMANN ALBERS BASELITZ BAUMGARTNER BOURGEOIS BRAQUE BRODWOLF CAULFIELD CHAGALL CHILLIDA CHRISTO CLAVÉ CLÉMENT CORNEILLE CRAIG-MARTIN CRUZ-DIEZ DAHMEN DAVENPORT DOIG ERNST ESTÈVE FLECK FRANCIS HAMMICK HARTUNG HOCKNEY HUGHES INDIANA JUDD KAWS KATZ KLINGE KNOEBEL KOUNELLIS LÉGER LEWITT LICHTENSTEIN MARINI MARTÍN DE LUCAS MATISSE MELLADO MIRÓ MOTHERWELL NEWTON OPIE PICASSO PIJUAN POLIAKOFF RIERA SAURA SCHUMACHER SCULLY SOULAGES TÀPIES VOSS WARHOL WENDELS WOU-KI ZAO
ILLUSTRIERTE BÜCHER
AGAINST APARTHEID
VINGT-DEUX POÈMES

Antonio Saura, "Portrait imaginaire de Goya"

Antonio Saura

(Huesca 1930 - 1998 Cuenca)

"Portrait imaginaire de Goya"

Mischtechnik auf Papier 1969

50 x 65,5 cm

sign. dat.

[26168]

Pablo Picasso, "Bacchanale", Bloch, Baer 0930, 1259 B.j.2

Pablo Picasso

(Málaga 1881 - 1973 Mougins)

"Bacchanale"

(Bacchanal)

Farblinolschnitt 25.11.1959, gedruckt 1960

62 x 75 cm, Abb. 53 x 63,5 cm

sign. num.

Auflage ca. 70 Exemplare

Bloch, Baer 0930, 1259 B.j.2

[26076]

Andy Warhol, "Cologne Cathedral", Feldman/Schellmann II.363

Andy Warhol

(Pittsburgh 1928 - 1987 New York)

"Cologne Cathedral"

(Kölner Dom) aus der Folge von 4 Farbvarianten

Farbsiebdruck in Gelb mit Diamantstaub 1985

100 x 80 cm

sign. num.

Auflage 96 Exemplare

Feldman/Schellmann II.363

[26310]



Die ART DüSSELDORF 2020/21 wurde verschoben
- neuer Termin:

08.04.–10.04.2022

Teilnahme
ART DüSSELDORF 2020/21

Areal Böhler, Hansaallee 321, Düsseldorf


Jan Voss, "Nice job if you can get it", Voss 14017

Jan Voss

(geb. 1936 Hamburg)

"Nice job if you can get it"

Acryl, Collage, Ölstift auf Leinwand 2014

206 x 340 cm

sign. dat. bez.

Voss 14017

[25863]

Ralph Fleck, "Strand 15/XII"

Ralph Fleck

(geb. 1951 in Freiburg im Breisgau)

"Strand 15/XII"

Öl auf Leinwand 2021

200 x 300 cm

[26342]

Franziskus Wendels, "Der See 3"

Franziskus Wendels

(geb. 1960 Daun/Eifel)

"Der See 3"

Mischtechnik auf Leinwand 2020

70 x 100 cm

sign. dat. bet.

[26431]

Franziskus Wendels, "Einleuchten 5"

Franziskus Wendels

(geb. 1960 Daun/Eifel)

"Einleuchten 5"

Mischtechnik auf Leinwand 2022

100 x 80 cm

sign. dat. bet.

[26436]

Christo & Jeanne-Claude, "Wrapped Reichstag"

Christo & Jeanne-Claude

(Gabrowo 1935–2020 NY) (Casablanca 1935–2009 NY)

"Wrapped Reichstag"

"(Project for Berlin) Platz der Republik, Ebertstr, Spree, Brandenburger Tor, Unter den Linden"

Unikat - Collage, Mischtechnik, Fotografie, Stoff 1995

35,7 x 56 cm

sign. dat.

[25850]



"Die Dinge an sich existieren ja gar nicht.
Sie existieren nur durch uns."
Georges Braque


Georges Braque, "Athênê", Vallier, Mourlot 019, 3

Georges Braque

(Argenteuil 1882 - 1963 Paris)

"Athênê"

Farblithographie 1932

57 x 38 cm, Abb. 36,8 x 30 cm

sign. num. bez.

Auflage ca. 95 Exemplare

Vallier, Mourlot 019, 3

[24220]

26.01.–12.03.22

GEORGES BRAQUE
(Argenteuil 1882 – 1963 Paris)
"Arbeiten aus dem graphischen Œuvre"


Georges Braque, "Oiseau verni (Oiseau VII)", Vallier, Mourlot 093, 28

Georges Braque

(Argenteuil 1882 - 1963 Paris)

"Oiseau verni (Oiseau VII)"

(Überfirnisster Vogel, Vogel VII)

von Hand überfirnisste Lithographie 1954

40 x 50 cm, Abb. 22 x 32 cm

sign. num.

Auflage ca. 75 Exemplare

Vallier, Mourlot 093, 28

[25099]

Georges Braque, "Le char III (Char verni)", Vallier, Mourlot 098, 46

Georges Braque

(Argenteuil 1882 - 1963 Paris)

"Le char III (Char verni)"

(Der Wagen III, Überfirnisster Wagen)

von Hand überfirnisste Farblithographie mit Prägedruck 1955

49,5 x 65 cm, Abb. 32,2 x 42,5 cm

sign. num.

Auflage ca. 75 Exemplare

Vallier, Mourlot 098, 46

[25654]

Zur Eröffnung am Mittwoch, den 26. Januar 2022
in der Zeit zwischen 18.00 und 20.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Es gilt die 2G-Regel.
Bitte beachten Sie außerdem die dann geltenden, aktuellen Regeln bezüglich COVID-19 oder erkundigen Sie sich telefonisch bei uns.


Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit 108 Seiten.
Für den Betrag von à Euro 10 senden wir Ihnen den Katalog im Inland gerne zu.
Der Katalog ist ebenfalls in der Galerie Boisserée erhältlich.


Außerdem haben Sie hier auch die Möglichkeit den Katalog als PDF virtuell durchzublättern.

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Georges Braque, "Les amaryllis", Vallier 125

Georges Braque

(Argenteuil 1882 - 1963 Paris)

"Les amaryllis"

Farbaquatintaradierung 1958

76,2 x 56,8 cm, Pr. 54,2 x 45 cm

sign. bez.

Auflage ca. 90 Exemplare

Vallier 125

[25769]

Georges Braque, "L'oiseau noir sur fond bleu", Vallier, Hatje 100, 65

Georges Braque

(Argenteuil 1882 - 1963 Paris)

"L'oiseau noir sur fond bleu"

(Schwarzer Vogel auf blauem Grund)

Farbradierung 1955

28 x 38 cm, Abb. 14,5 x 22 cm, Pr. 15 x 22,5 cm

sign. num.

Auflage ca. 80 Exemplare

Vallier, Hatje 100, 65

[26240]


Pressetext



GEORGES BRAQUE

George Braque gilt als "Erfinder des Kubismus" – unter diesem Titel endete gerade eine Ausstellung in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, die das Frühwerk des 1882 in Argenteuil-sur-Seine geborenen Franzosen vorstellte, welches große Ähnlichkeit mit den kubistischen Arbeiten seines damaligen Freundes, dem Spanier Pablo Picasso aufweist.

Doch bereits im ersten Weltkrieg nimmt die Malerei der beiden Künstler eine recht unterschiedliche Entwicklung. Dieses wurde besonders deutlich in der im Jahr 2013 veranstalteten, umfassenden Retrospektive des Künstlers Georges Braque im Grand Palais von Paris. In der über 260 Exponate umfassenden Ausstellung konnte sich der Besucher eingehend mit dem für viele eher unbekannteren malerischen Spätwerk des Künstlers nach dem zweiten Weltkrieg auseinandersetzen.

Braques Liebe zur Graphik und – aus dieser resultierend – sein viel beachtetes graphisches Œuvre bilden den Schwerpunkt dieser Ausstellung, die versucht, die Bildwelten des Spätwerkes zwischen 1932 und 1963 mit ausgesuchten graphischen Arbeiten nachzuzeichnen.

In den (19)30er Jahren entstehen nur wenige Graphiken. Hier und da fließen Motive der griechischen Mythologie in das Werk von Georges Braque mit ein. Ein schönes Beispiel ist die frühe Arbeit "Athênê" von 1932 (Kat. Nr. 3). Laut Angaben des Künstlers gehört dieses Blatt zu seinen bedeutendsten farbigen Lithographien. Er hat zusammen mit seinem Drucker die Abzüge selbst vorgenommen und dabei mehrfach die Druckfarben geändert, was von einem Abzug zum anderen zu Unterschieden führen kann.

Erst nach 1945, durch die Aufmunterung des Kunsthändlers Aimé Maeght und die Freundschaft zu dem Lithographen Fernand Mourlot, beginnt der schon 63jährige Künstler, sich intensiv mit Graphik, und nun besonders mit der Farblithographie auseinanderzusetzen (im Frühwerk hatte er vornehmlich Radierungen geschaffen).

Braque lässt alles Nebensächliche beiseite und schafft mit seinen meist farbigen Graphiken ein sinnenhaftes Er- und Begreifen der Wirklichkeit von hoher poetischer Ausdruckskraft. Gerade die Selbstverständlichkeit, mit der er in zunehmender Abstraktion Stillleben, Vogeldarstellungen oder Motive der griechischen Mythologie kraftvoll umsetzt, zeichnet sein spätes graphisches Schaffen aus. Dessen Betrachtung macht Harmonie, stilistische Sicherheit, Erfahrung, Klarheit, Würde und Weisheit eines großen "peintre-graveurs" des 20. Jahrhunderts erfahrbar, der ein eher überschaubares graphisches Werk mit nur ca. 330 Arbeiten hinterlassen hat.

Sein handwerkliches Können im Umgang mit der Aquatintaradierung, dem Farbholzschnitt und der Farblithographie, aber auch seine Kreativität in der Anwendung ungewohnter Techniken (zum Beispiel das komplette Aufbringen von Firnis auf die Lithographie (Kat. Nr. 17 und 18) oder die Kombination von Lithographie und einer photomechanisch reproduzierten Zeitungsvorlage (Kat. Nr. 42) unterstreichen die faszinierende Wirkung, die von seinen Blättern ausgeht.

Die Ausstellung umfasst auch zwei seiner herausragenden illustrierten Bücher aus dem Jahre 1962: Das Buch "L'ordre des oiseaux" mit Texten von Saint-John Perse und 12 Farbradierungen von Georges Braque (Kat. Nr. 62) sowie das Buch "Si je mourais là-bas" mit 11 Gedichten von Guillaume Apollinaire und 18 Farbholzschnitten von Georges Braque (Kat. Nr. 47).

Zehn der vom Künstler persönlich als "bon à tirer" bezeichneten Prototypen dieser ausdruckstarken Holzschnitte befinden sich ebenfalls in dieser Ausstellung (Kat. Nr. 48-49, 51-53, 55-57, 59-60).

1960 wird die erste vollständige graphische Retrospektive in Genf und danach in der Bibliothèque nationale de France in Paris gezeigt, drei Jahre danach stirbt Georges Braque am 31. August in seiner Wohnung in Paris.

Die Galerie Boisserée zeigte in den letzten 20 Jahren bereits mehrfach das graphische Œuvre von Braque. Eine der umfassendsten Präsentationen wurde in der Städtischen Galerie in der Reithalle Paderborn – Schloß Neuhaus im Jahr 2010 vorgestellt, zu der auch ein umfassend illustrierter, farbiger, gebundener Katalog erschienen ist (in der Galerie Boisserée erhältlich).

Mit einem Bestand von an die 100 verschiedenen graphischen Arbeiten wird in dieser Ausstellung fast ein Drittel des graphischen Gesamtwerkes angeboten, alle in diesem Katalog abgebildeten Exponate sind käuflich zu erwerben.

Köln, im Januar 2022

Johannes Schilling und Thomas Weber
Galerie Boisserée


Georges Braque, "L'oiseau dans le feuillage", Vallier, Mourlot 164, 102

Georges Braque

(Argenteuil 1882 - 1963 Paris)

"L'oiseau dans le feuillage"

(Der Vogel im Blattwerk)

Farblithographie 1961

80 x 104 cm

sign. num.

Vallier, Mourlot 164, 102

[11952]


Verlängerte Öffnungszeiten anlässlich
K1 Galerien der Kölner Innenstadt:
Sonntag, 30. Januar 2022 von 11 – 16 Uhr


Georges Braque, "Profil", Vallier, Mourlot 187 S. 268 u.l., 119

Georges Braque

(Argenteuil 1882 - 1963 Paris)

"Profil"

aus "Lettera amorosa" (René Char)

Farblithographie 1963

38 x 28,2 cm, Abb. 29 x 21,5 cm

sign. num.

Auflage 101 Exemplare

Vallier, Mourlot 187 S. 268 u.l., 119

[25726]

Georges Braque, "Métamorphose" (Verwandlung), Vallier, Mourlot 187 S. 274 u.r., 130

Georges Braque

(Argenteuil 1882 - 1963 Paris)

"Métamorphose" (Verwandlung)

aus "Lettera amorosa" (René Char)

Farblithographie 1963

38 x 28 cm, Abb. 27 x 18,5 cm

sign. num.

Auflage 101 Exemplare

Vallier, Mourlot 187 S. 274 u.r., 130

[25737]

Georges Braque, "L'Iris" (Die Schwertlilie), Vallier, Mourlot 187 S. 277, 137

Georges Braque

(Argenteuil 1882 - 1963 Paris)

"L'Iris" (Die Schwertlilie)

aus "Lettera amorosa" (René Char)

Farblithographie 1963

38 x 28 cm, Abb. 26 x 21 cm

sign. num.

Auflage 101 Exemplare

Vallier, Mourlot 187 S. 277, 137

[25744]


Sie können sich alle Exponate der Ausstellung hier ansehen.



Parallel zeigen wir im Studio der Galerie:



26.01.–12.03.2022 (Studio)

ALAIN CLÉMENT
(geb. 1941 in Neuilly-sur-Seine)
"Ausgewählte Arbeiten"


Alain Clément, "18 D 5 P"

Alain Clément

(geb. 1941 in Neuilly-sur-Seine)

"18 D 5 P"

Malerei auf Leinwand 2018

162 x 130 cm

sign. dat. bet.

[26247]

Alain Clément, "18 D 3 P"

Alain Clément

(geb. 1941 in Neuilly-sur-Seine)

"18 D 3 P"

Malerei auf Leinwand 2018

162 x 130 cm

sign. dat. bet.

[26246]

Zur Eröffnung am Mittwoch, den 26. Januar 2022
in der Zeit zwischen 18.00 und 20.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Es gilt die 2G-Regel.
Bitte beachten Sie außerdem die dann geltenden, aktuellen Regeln bezüglich COVID-19 oder erkundigen Sie sich telefonisch bei uns.


Verlängerte Öffnungszeiten anlässlich
K1 Galerien der Kölner Innenstadt:
Sonntag, 30. Januar 2022 von 11 – 16 Uhr



Alain Clément, "11 A 2 P"

Alain Clément

(geb. 1941 in Neuilly-sur-Seine)

"11 A 2 P"

Malerei auf Leinwand 2011

150 x 150 cm

sign. dat. bet.

[26250]


Pressetext


Alain Clément, "13 F 2S"

Alain Clément

(geb. 1941 in Neuilly-sur-Seine)

"13 F 2S"

rot lackierter Stahl 2013

79 x 44 cm x 30 cm

[22654]

Alain Clément, "07 JA 12A"

Alain Clément

(geb. 1941 in Neuilly-sur-Seine)

"07 JA 12A"

Gouache auf Papier 2007

57 x 45 cm

sign. dat.

[22652]

Alain Clément, "07 MA 11A"

Alain Clément

(geb. 1941 in Neuilly-sur-Seine)

"07 MA 11A"

Gouache auf Papier 2007

57 x 45 cm

sign. dat.

[22653]


Sie können sich alle Exponate der Ausstellung hier ansehen.





Nach Besuch des Künstlers DIETRICH KLINGE der Minoritenkirche und der Kirche St. Gereon in Köln entwickelte der Bildhauer speziell für diese beiden Kirchen eine Skulptureninstallation und ist mit dieser Ausstellung zum ersten Mal im sakralen Raum in Köln präsent.
Wir freuen uns, Sie auf dieses Projekt hinweisen zu dürfen:

03.09.2021–06.01.2022
DIETRICH KLINGE – GRAVITAS

Skulpturen in den Kölner Kirchen
St. Gereon und Minoritenkirche

Dietrich Klinge, "Huhau"

Dietrich Klinge, "Huhau", Bronze 2013

in der Minoritenkirche, Köln

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