Roy Lichtenstein

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Werke

Roy Lichtenstein, "Les Nymphéas", Corlett 280

Roy Lichtenstein

(Manhattan 1923 - 1997 Manhattan)

"Les Nymphéas"

Linolschnitt, Holzschnitt, Lithographie und Siebdruck 1993

78,5 x 102,2 cm, Abb. 66,5 x 90,9 cm

sign. num. dat.

Auflage 139 Exemplare

Corlett 280

[28333]

Roy Lichtenstein, "Industry and the arts II", Corlett 086

Roy Lichtenstein

(Manhattan 1923 - 1997 Manhattan)

"Industry and the arts II"

Farbsiebdruck 1969

66,2 x 48,4 cm, Abb. 43,6 x 36,4 cm

sign. num. dat.

Auflage 250 Exemplare

Corlett 086

[26359]

Roy Lichtenstein, "Brushstrokes", Corlett 45

Roy Lichtenstein

(Manhattan 1923 - 1997 Manhattan)

"Brushstrokes"

Farbsiebdruck 1967

58,4 x 78,6 cm, Abb. 55,6 x 76,1 cm

sign. num.

Auflage ca. 300 Exemplare

Corlett 45

[27874]

Roy Lichtenstein, "Landscape 10", Corlett 060

Roy Lichtenstein

(Manhattan 1923 - 1997 Manhattan)

"Landscape 10"

aus der Serie "Ten Landscapes" (C 51-60)

Farbsiebdruck und Collage 1967

39,2 x 42 cm

sign. num. dat.

Auflage 110 Exemplare

Corlett 060

[23411]

Roy Lichtenstein, "Illustration for "Hüm Bum!"", Corlett 274

Roy Lichtenstein

(Manhattan 1923 - 1997 Manhattan)

"Illustration for "Hüm Bum!""

aus "La Nouvelle Chute de l'Amérique" (The New Fall of America)

Farbaquatintaradierung auf Arches 1992

48,1 x 35,4 cm, Pr. 37,5 x 27,9 cm

sign. num.

Auflage ca. 175 Exemplare

Corlett 274

[23332]


Leben & Werk

Roy Lichtenstein

Roy Fox Lichtenstein, am 27. Oktober 1923 in Manhattan geboren und dort am 29. September 1997 gestorben, ist neben Andy Warhol wohl der bekannteste Vertreter der amerikanischen Pop Art. Seine Rasterpunkte und Pinselstrich-Arbeiten (brushstrokes) sind weltberühmt, ebenso seine der Kunst-, Comic- und Konsumwelt entlehnten Motive. Seine Arbeiten wurden zu Ikonen der Kunst des 20. Jahrhunderts.

1961 malt Lichtenstein seine ersten Pop-Bilder, für die er Cartoonfiguren aus Comic-Heften und von Kaugummipapieren mit kleinen aber aufschlussreichen Änderungen direkt auf Leinwand überträgt.

Er experimentiert viel und imitiert die industriellen Drucktechniken. Die Phänomene der industriellen Massenfertigung, die Werbemittel der Massenmedien werden Inspirationsquellen. Sie faszinieren ihn, bringen aber zugleich seinen kritischen Umgang mit ihnen zum Ausdruck. Statt Farbflächen setzt er gleichgroße Farbpunkte nebeneinander. Diese "Benday-Dots" – nach dem amerikanischen Künstler und Erfinder Benjamin Day benannt, der diese für die industrielle Illustration entwickelte – werden zu Roy Lichtensteins Markenzeichen sowohl in der Malerei als auch in der Graphik. Neben den typischen Rasterpunkten ist aber auch das schematisierte Linien- und Flächensystem charakteristisch für sein Werk.

Alles Dargestellte ist stark stilisiert und auf die starken schwarzen Umrisslinien (outlines) beschränkt. Die Details sind auf das Minimum reduziert. Eine plastisch modellierende Innenzeichnung fehlt fast völlig. Hierdurch, aber auch durch die monochromen Farbflächen und den neutral gehaltenen Hintergrund, wirken die Motive sehr flächig. Allerweltshandlungen und Gebrauchsgegenstände werden monumentalisiert. Die Personen entbehren jeder Individualität.

Und fast immer ist es das Typische, über zahllose Reproduktionen Bekannte und Klischeehafte, das Lichtenstein als Grundlage seiner Bilder wählt, bezogen auf die Kunst wie in seinen Comicbildern oder Verarbeitungen von Alltagsgegenständen.

Mit dem Kyoto-Preis wurde ihm 1995 eine der höchsten Auszeichnungen für Verdienste um Wissenschaft und Kultur verliehen.


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