Louise Bourgeois

Werke

Louise Bourgeois, "Eight in Bed", MoMA Kat. 224.3

Louise Bourgeois

(Paris 1911 - 2010 New York)

"Eight in Bed"

(Acht im Bett)

Farblithographie mit Prägedruck, Zustand 3 von 3 2000

52,4 x 59,8 cm, Abb. 35,6 x 43 cm

sign. num.

Auflage 61 Exemplare

MoMA Kat. 224.3

[23827]

Louise Bourgeois, "Couples", MoMA 547.2

Louise Bourgeois

(Paris 1911 - 2010 New York)

"Couples"

Farblithographie, mit goldener Acrylfarbe von Hand übergangen 2001

113 x 66 cm

sign. num.

Auflage 210 Exemplare

MoMA 547.2

[22566]

Louise Bourgeois, "Ode à ma Mère"

Louise Bourgeois

(Paris 1911 - 2010 New York)

"Ode à ma Mère"

Buch mit 9 Radierungen und einem Text von Louise Bourgeois 1995

32,7 x 32 cm x 4 cm Abb. 30 x 30 cm

sign. num.

Auflage 125 Exemplare

[19813]


Leben & Werk

Louise Bourgeois

Louise Bourgeois wird 1911 in Paris geboren. Sie durchlebt eine traumatische Kindheit mit einem dominanten Vater, der ihr kaum Beachtung schenkt und ihre Mutter durch das jahrelange Verhältnis mit einer jungen Engländerin im eigenen Haus demütigt. Der Vater betreibt eine Restaurationswerkstatt für Teppiche, in der ihre Mutter ebenfalls mitarbeitet. Die mit Fäden an den Teppichen arbeitende Mutter stellen die Verbindung zu den Motiven der Spinne her, die in den Arbeiten und Skulpturen von Bourgeois immer wieder ein zentrales Thema darstellen. Die Spinne versinnbildlicht nach Auffassung von Bourgeois das Mütterliche, Beschützende.

Louise Bourgeois studiert zunächst Mathematik an der Pariser Sorbonne, bevor sie sich dem Kunststudium an verschiedenen Kunsthochschulen von Paris zuwendet. Sie wird Schülerin von Fernand Léger, der sie dazu ermutigt, als Bildhauerin zu arbeiten.

1938 übersiedelt sie mit ihrem Mann, dem Kunsthistoriker Robert Goldwater, nach New York, wo sie bis zu ihrem Tod lebt.

Die Arbeiten von Louise Bourgeois finden den Ursprung in ihrer eigenen Kindheit, geprägt von dem schwierigen Verhältnis zu ihrem Vater und der Fürsorge ihrer Mutter. So entsteht die Rauminstallation "The Destruction of the Father" und die zahllosen Arbeiten mit dem Motiv der Spinne wie die gigantischen, meterhohen Spinnenfiguren, die "Mamans".

Bourgeois erhält zahlreiche Ehrungen, Auszeichnungen und Preise, das Museum of Modern Art (New York) widmet ihr eine Retrospektive.

Das Schaffen von Louise Bourgeois, die mit ungewöhnlichen Werkstoffen wie Latex, Wachs, Zement, aber ebenso mit Holz, Bronze oder Marmor arbeitet, umfasst Skulpturen, zahlreiche Grafiken, Installationen und die räumlichen "Cell"-Werke, oft aus Drahtgitter gefertigte, umschlossene Räume.

Louise Bourgeois ist eine der bedeutendsten Künstlerinnen unserer Zeit.

Sie stirbt 2010 in New York City im Alter von 98 Jahren.


placeholder-text

Erfahren sie mehr!

Mit dem BOISSERÉE-Newsletter erfahren Sie mehr über unsere zuküftigen Ausstellungen und Aktivitäten.

Vielen Dank!

Sie erhalten demnächst eine Mail von uns!

Schliessen