Galerie Boisserée

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WIR SIND FÜR SIE DA!

Wir zeigen ab Mittwoch, den 28. Januar 2026 die Ausstellung "JOSEP RIERA I ARAGÓ – Sailing the Sky"

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!

Haben Sie Interesse an der Ausstellung oder an einzelnen Werken?
Selbstverständlich können Sie uns auch gerne telefonisch oder per E-Mail erreichen:
Tel. +49-221-2578519
E-Mail: galerie@boisseree.com

Kontaktieren Sie uns auch, um Lieferung, Hängung oder Abholung von Kunstwerken zu vereinbaren.
Arbeiten, für die Sie sich besonders interessieren, zeigen wir Ihnen auch gerne in einem Facetime- oder Whatsapp-Video-Anruf.


Wir freuen uns auch über Ihren Besuch in unseren 3D-Galerie(n) und auf unserer Website und laden Sie zum Durchblättern der Online-Kataloge ein.


Katalog zur Ausstellung JOSEP RIERA I ARAGÓ:

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HIGHLIGHTS - neuer Galerie-Katalog erschienen:

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"Meine Flugzeuge und U-Boote sind nicht gebaut,
um zu fliegen oder zu tauchen – sie erzählen nur
von Möglichkeiten und Träumen."
Josep Riera i Aragó


Josep Riera i Aragó

Installation von Skulpturen in der Domaine régional Solvay,
Fondation Folon, Belgien 2014
Foto: Sara Riera, Barcelona

28.01.–14.03.2026

JOSEP RIERA I ARAGÓ
(geb. 1954 Barcelona)
"Sailing the Sky"
– Skulpturen, Arbeiten auf Leinwand und Papier


Josep Riera i Aragó, "Wooden propeller airplane"

Josep Riera i Aragó

(geb. 1954 Barcelona)

"Wooden propeller airplane"

Bronze, Eisen, Holz 2025

50,5 x 37,2 cm x 9 cm

sign.

[28259]

Zur Eröffnung am Mittwoch, den 28. Januar 2026 um 18.30 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Es spricht:
Johannes Schilling

Der Künstler ist anwesend.



Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit 92 Seiten.
Für den Betrag von Euro 10 senden wir Ihnen den Katalog im Inland gerne zu.
Der Katalog ist ebenfalls in der Galerie Boisserée erhältlich.


Außerdem haben Sie hier auch die Möglichkeit den Katalog als PDF virtuell durchzublättern.

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Josep Riera i Aragó, "Orange airplane over the water"

Josep Riera i Aragó

(geb. 1954 Barcelona)

"Orange airplane over the water"

Mixed Media auf Leinwand und Holz 2025

140,5 x 98 cm

sign. dat.

[28268]


Josep Riera i Aragó sucht die Arbeiten
für die Ausstellung in der Galerie Boisserée aus,
Barcelona im Dezember 2025



Josep Riera i Aragó

Riera i Aragó (geboren 1954 in Barcelona) gehört jener Künstlergeneration an, die in den 1980er Jahren insbesondere die Skulptur erneut aufnahm und sie zu einem zentralen Protagonisten der Wiederbelebung einer skulpturalen Praxis machte. Ähnlich wie es die Avantgarden der 1930er Jahre – vor allem ausgehend vom Werkstoff Eisen – eingeleitet hatten. Nach der Entmaterialisierung des Kunstwerks und angesichts der Erschöpfung des malerischen Informel in all seinen Ausprägungen entdeckte man in den achtziger Jahren die enormen expressiven Möglichkeiten der Skulptur, die sich bewusst von der statuarischen und naturalistischen Tradition löste und zugleich in der Lage war, in einen fruchtbaren Dialog mit dem urbanen Raum als Zentrum modernen Lebens zu treten.

Als einer der legitimen Erben jener historischen Avantgarden bewahrte Riera i Aragó in seinen frühen Arbeiten eine besondere Sensibilität für traditionelle Materialien – Eisen, Bronze, Holz –, die er häufig wiederverwendet und recycelt, um sein plastisches Denken konsequent auf ein imaginäres Feld zu richten, das man als eine Archäologie des Maschinenzeitalters bezeichnen könnte.
Sein Interesse an mechanischen Apparaturen, flug- und wassergebundenen Artefakten, an spielerischer Physik sowie an der wissenschaftlich-literarischen Kultur führte zur Herausbildung einer ebenso spielerischen wie poetischen, unverwechselbar persönlichen Ikonographie. U-Boote, Flugzeuge, Zeppeline und Boote bilden dabei die thematische Achse zahlreicher Skulpturen und Installationen. Von den unerforschten Welten der Tiefsee ebenso fasziniert wie von der Unermesslichkeit des Kosmos – wie er selbst wiederholt bekannt hat –, scheint Riera i Aragó seine Skulpturen gleichsam als Instrumente geschaffen zu haben, um Zugang zu diesen Sphären zu gewinnen. So ähnlich wie ein Schiffbrüchiger ein Boot bauen muss, um seine Insel zu verlassen und fremde Länder zu erreichen.

Bereits in seinen Anfängen erwies sich sein Werk als tief verwurzelt in Mechanik, Physik und den leitenden Prinzipien der modernen Wissenschaft. "Die Maschine, ihre Form und ihre Funktion, sind die Totems des 20. Jahrhunderts – Apparate, die den Künstler faszinieren und die er deshalb in Werkzeuge seines eigenen künstlerischen Denkens verwandelt. Hatten Künstler früherer Epochen die Landschaft, mythologische Erzählungen oder die menschliche Figur zum Gegenstand ihrer Inspiration gemacht, so entschied sich Riera i Aragó für eines der emblematischsten Zeichen seiner Zeit: die Welt der Maschinen und der technischen Artefakte im Allgemeinen. Doch tut er dies nicht in einem wörtlichen oder mimetischen Realismus, sondern spricht mit ironischer Distanz von der Maschine, von ihrer Vergänglichkeit und ihrer suggestiven Kraft, in einer Bewegung zwischen Realität und Imagination, die all diese Referenzen letztlich zu einer umfassenden Ausrede für das künstlerische Schaffen werden lässt." (Daniel Giralt-Miracle)

War die Natur im Werk von Riera i Aragó stets in gewisser Weise präsent, wenn auch oftmals nur als Hintergrundlandschaft, so erfährt die Maschine in der Annäherung an das 21. Jahrhundert eine subtile Bedeutungsverschiebung: Ihre scheinbare A-Funktionalität öffnet sich zunehmend ökologischen Werten und der Idee der Bewahrung der Natur. Jene imaginären Räume, die seine Skulpturen seit jeher umgeben und die zugleich den natürlichen Lebensraum von U-Booten und Fluggeräten bilden – Meer und Luft –, werden nun explizit thematisiert und in den Vordergrund gerückt, wie etwa in der Serie der geschützten Arten oder in den monumentalen Skulpturen der Aral, die sich dem Meer gegenüberstellen.

"In Riera i Aragó begegnen wir einem Künstler, der zwar ein deutlich spielerisches Moment in sein Werk integriert, darüber hinaus jedoch – jenseits eines mehr oder minder interesselosen ästhetischen Genusses im kantischen Sinne – eine tiefgreifende visuelle Reflexion über das liefert, was wir unter Modernität verstehen. In diesem Sinne ist seine eigentümliche, von mechanischen Prinzipien beeinflusste Ästhetik und seine ambivalente Beziehung zur Wissenschaft und zu deren vermeintlichen Fortschrittssprüngen zu lesen: Vom kartesianischen cogito an gründet die fortwährende Bekräftigung menschlicher Besonderheit und Macht auf einer entweihten Idee des Unendlichen, die zunächst in der Wissenschaft, später in der Technologie – und heute in der zunehmenden Virtualisierung der Welt – ein unerschöpfliches Argument findet, das Riera i Aragó in jedem seiner Werke mit feiner Ironie seziert. Gegenüber der klassischen Vorstellung eines ruhenden und stabilen Universums – dem unbewegten Beweger des Aristoteles – stellt die Moderne einen sich stetig ausdehnenden Kosmos; dem unveränderlichen Kreationismus setzt sie die permanente Evolution der Arten entgegen; und den stoischen oder epikureischen Idealen eines auf Ruhe und bewusster Akzeptanz gegründeten Glücks antwortet sie mit einer Gleichsetzung von Stillstand und Tod, bis hin zu der Annahme, nur das unendlich Wachsende – wie die Ökonomie – könne als gültiges Modell gelten. Die künstlerische Position Riera i Aragós befragt diese einer unkontrollierten Begehrlichkeit unterworfene Moderne, und sie tut dies mittels dessen, was Pierre Restany 'fundamentale Archetypen' nennt: Werke, die das Geheimnis der Schöpfung in unversehrter Form in sich bewahren." (Eudald Camps)


Josep Riera i Aragó, "9 airplanes flying at night"

Josep Riera i Aragó

(geb. 1954 Barcelona)

"9 airplanes flying at night"

Mixed Media auf Leinwand 2015

54 x 150 cm

sign. dat.

[28270]


Pressetext


Josep Riera i Aragó, "Avión en ángulo cuerpo negro"

Josep Riera i Aragó

(geb. 1954 Barcelona)

"Avión en ángulo cuerpo negro"

(Gewinkeltes Flugzeug mit schwarzem Rumpf)

Eisen bemalt 2009

131 x 85 cm x 30 cm

sign.

[26832]

Josep Riera i Aragó, "5 Airplanes flying"

Josep Riera i Aragó

(geb. 1954 Barcelona)

"5 Airplanes flying"

Mixed Media und Collage (Papier) auf Papier 2024

105 x 105 cm

sign. dat.

[28284]

Josep Riera i Aragó

Josep Riera i Aragó in der Gießerei, November 2023
Photo: Pilar Páramo


Sie können sich alle Exponate der Ausstellung hier ansehen.







Zukünftige Ausstellungen

17.04.–19.04.2026

Teilnahme
ART DüSSELDORF 2026

Areal Böhler, Hansaallee 321, Düsseldorf


Keith Haring, "Ludo 1-5", Littmann S.44-47

Keith Haring

(Reading, Pennsylvania 1958 - 1990 New York City)

"Ludo 1-5"

Serie von 5 Farblithographien 1985

66 x 48,5 cm

sign. num. dat. bez.

Auflage 90 Exemplare

Littmann S.44-47

[28042]

Andy Warhol, "Joseph Beuys", Feldman/Schellmann II.245 - 247

Andy Warhol

(Pittsburgh 1928 - 1987 New York)

"Joseph Beuys"

Folge von 3 Farbsiebdrucken, II.245 und II.247 mit Diamantstaub 1980

111,8 x 76,4 cm

sign. num.

Feldman/Schellmann II.245 - 247

[28332]

Franziskus Wendels, "Back soon 6"

Franziskus Wendels

(geb. 1960 Daun/Eifel)

"Back soon 6"

Mischtechnik auf Leinwand 2017

150 x 180 cm

sign. dat. bet.

[28186]

Ralph Fleck, "London 7/VIII"

Ralph Fleck

(geb. 1951 in Freiburg im Breisgau)

"London 7/VIII"

Öl auf Leinwand 2023

160 x 160 cm

sign. dat. bez. bet.

[27663]


Vergangene Ausstellungen

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