Galerie Boisserée
Current Exhibitions
WE ARE THERE FOR YOU!
We are excited to announce our upcoming exhibition "ACCROCHAGE – artists of the gallery
– paintings, drawings, sculptures and prints"
We are very much looking forward to your visit.
Are you interested in the exhibition or in singular artworks? We are looking forward to your call or message. Please contact us:
Phone: +49-221-2578519
E-Mai: galerie@boisseree.com
We offer delivery, hanging or collection by appointment. If you are interested in special artworks, we will be delighted to show you them in detail during a Facetime or Whatsapp video call.
You are also invited to take a glance at our 3D-Galleries,
at our website and to leaf through our online catalogues.
set of 31 post-cards for the exhibition ACCROCHAGE:
We just published a new gallery-catalogue:
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22.11.2025–17.01.2026
"ACCROCHAGE"
artists of the gallery
– paintings, drawings, sculptures and prints

Works by Julian Opie and Ralph Fleck,
exhibition Accrochage, Galerie Boisserée

Works by Franziskus Wendels,
exhibition Accrochage, Basement - Galerie Boisserée
We cordially invite you and your friends to our opening
on Saturday, the 22nd of November 2025, in the time between 11:00 a.m. and 3:00 p.m.
The exhibition will be accompanied by a set of 31 post-cards (Euro 10).
You also have the possibility to leaf through the set of post-cards (PDF) virtually here.

Works by Joan Hernández Pijuan and Joannis Avramidis,
exhibition Accrochage, Studio - Galerie Boisserée

Works by Dietrich Klinge and José María Mellado,
exhibition Accrochage, Galerie Boisserée
The gallery will be closed between the 24th of December 2025 and the 5th of January 2026.

Works by Alex Katz and Roy Lichtenstein,
exhibition Accrochage, Galerie Boisserée
Please see some of the works from the exhibition here.
Upcoming Exhibitions
"My airplanes do not fly,
my boats do not sail;
they exist to stir imagination."
Josep Riera i Aragó

Installation of sculptures at the Domaine régional Solvay,
Fondation Folon, Belgium 2014
Photo by Sara Riera, Barcelona
28.01.–14.03.2026
JOSEP RIERA I ARAGÓ
(born in Barcelona 1954)
"Sailing the Sky"
– sculptures, works on canvas and on paper

Josep Riera i Aragó
(geb. 1954 Barcelona)
"Wooden propeller airplane"
Bronze, Eisen, Holz 2025
50,5 x 37,2 cm x 9 cm
sign.
[28259]
We cordially invite you and your friends to our opening
on Wednesday, the 28th of January 2026, at 6:30 p.m.
Guest speaker:
Johannes Schilling
The artist will be present.
The exhibition will be accompanied by a fully illustrated catalogue (92 pages, Euro 10).
You also have the possibility to leaf through the cataloque (PDF) virtually here.

Josep Riera i Aragó
(geb. 1954 Barcelona)
"Orange airplane over the water"
Mixed Media auf Leinwand und Holz 2025
140,5 x 98 cm
sign. dat.
[28268]
Josep Riera i Aragó selecting the works
for the exhibition at the Galerie Boisserée in Cologne,
Barcelona December 2025
Josep Riera i Aragó
Riera i Aragó (geboren 1954 in Barcelona) gehört jener Künstlergeneration an, die in den 1980er Jahren insbesondere die Skulptur erneut aufnahm und sie zu einem zentralen Protagonisten der Wiederbelebung einer skulpturalen Praxis machte. Ähnlich wie es die Avantgarden der 1930er Jahre – vor allem ausgehend vom Werkstoff Eisen – eingeleitet hatten. Nach der Entmaterialisierung des Kunstwerks und angesichts der Erschöpfung des malerischen Informel in all seinen Ausprägungen entdeckte man in den achtziger Jahren die enormen expressiven Möglichkeiten der Skulptur, die sich bewusst von der statuarischen und naturalistischen Tradition löste und zugleich in der Lage war, in einen fruchtbaren Dialog mit dem urbanen Raum als Zentrum modernen Lebens zu treten.
Als einer der legitimen Erben jener historischen Avantgarden bewahrte Riera i Aragó in seinen frühen Arbeiten eine besondere Sensibilität für traditionelle Materialien – Eisen, Bronze, Holz –, die er häufig wiederverwendet und recycelt, um sein plastisches Denken konsequent auf ein imaginäres Feld zu richten, das man als eine Archäologie des Maschinenzeitalters bezeichnen könnte.
Sein Interesse an mechanischen Apparaturen, flug- und wassergebundenen Artefakten, an spielerischer Physik sowie an der wissenschaftlich-literarischen Kultur führte zur Herausbildung einer ebenso spielerischen wie poetischen, unverwechselbar persönlichen Ikonographie. U-Boote, Flugzeuge, Zeppeline und Boote bilden dabei die thematische Achse zahlreicher Skulpturen und Installationen. Von den unerforschten Welten der Tiefsee ebenso fasziniert wie von der Unermesslichkeit des Kosmos – wie er selbst wiederholt bekannt hat –, scheint Riera i Aragó seine Skulpturen gleichsam als Instrumente geschaffen zu haben, um Zugang zu diesen Sphären zu gewinnen. So ähnlich wie ein Schiffbrüchiger ein Boot bauen muss, um seine Insel zu verlassen und fremde Länder zu erreichen.
Bereits in seinen Anfängen erwies sich sein Werk als tief verwurzelt in Mechanik, Physik und den leitenden Prinzipien der modernen Wissenschaft. "Die Maschine, ihre Form und ihre Funktion, sind die Totems des 20. Jahrhunderts – Apparate, die den Künstler faszinieren und die er deshalb in Werkzeuge seines eigenen künstlerischen Denkens verwandelt. Hatten Künstler früherer Epochen die Landschaft, mythologische Erzählungen oder die menschliche Figur zum Gegenstand ihrer Inspiration gemacht, so entschied sich Riera i Aragó für eines der emblematischsten Zeichen seiner Zeit: die Welt der Maschinen und der technischen Artefakte im Allgemeinen. Doch tut er dies nicht in einem wörtlichen oder mimetischen Realismus, sondern spricht mit ironischer Distanz von der Maschine, von ihrer Vergänglichkeit und ihrer suggestiven Kraft, in einer Bewegung zwischen Realität und Imagination, die all diese Referenzen letztlich zu einer umfassenden Ausrede für das künstlerische Schaffen werden lässt." (Daniel Giralt-Miracle)
War die Natur im Werk von Riera i Aragó stets in gewisser Weise präsent, wenn auch oftmals nur als Hintergrundlandschaft, so erfährt die Maschine in der Annäherung an das 21. Jahrhundert eine subtile Bedeutungsverschiebung: Ihre scheinbare A-Funktionalität öffnet sich zunehmend ökologischen Werten und der Idee der Bewahrung der Natur. Jene imaginären Räume, die seine Skulpturen seit jeher umgeben und die zugleich den natürlichen Lebensraum von U-Booten und Fluggeräten bilden – Meer und Luft –, werden nun explizit thematisiert und in den Vordergrund gerückt, wie etwa in der Serie der geschützten Arten oder in den monumentalen Skulpturen der Aral, die sich dem Meer gegenüberstellen.
"In Riera i Aragó begegnen wir einem Künstler, der zwar ein deutlich spielerisches Moment in sein Werk integriert, darüber hinaus jedoch – jenseits eines mehr oder minder interesselosen ästhetischen Genusses im kantischen Sinne – eine tiefgreifende visuelle Reflexion über das liefert, was wir unter Modernität verstehen. In diesem Sinne ist seine eigentümliche, von mechanischen Prinzipien beeinflusste Ästhetik und seine ambivalente Beziehung zur Wissenschaft und zu deren vermeintlichen Fortschrittssprüngen zu lesen: Vom kartesianischen cogito an gründet die fortwährende Bekräftigung menschlicher Besonderheit und Macht auf einer entweihten Idee des Unendlichen, die zunächst in der Wissenschaft, später in der Technologie – und heute in der zunehmenden Virtualisierung der Welt – ein unerschöpfliches Argument findet, das Riera i Aragó in jedem seiner Werke mit feiner Ironie seziert. Gegenüber der klassischen Vorstellung eines ruhenden und stabilen Universums – dem unbewegten Beweger des Aristoteles – stellt die Moderne einen sich stetig ausdehnenden Kosmos; dem unveränderlichen Kreationismus setzt sie die permanente Evolution der Arten entgegen; und den stoischen oder epikureischen Idealen eines auf Ruhe und bewusster Akzeptanz gegründeten Glücks antwortet sie mit einer Gleichsetzung von Stillstand und Tod, bis hin zu der Annahme, nur das unendlich Wachsende – wie die Ökonomie – könne als gültiges Modell gelten. Die künstlerische Position Riera i Aragós befragt diese einer unkontrollierten Begehrlichkeit unterworfene Moderne, und sie tut dies mittels dessen, was Pierre Restany 'fundamentale Archetypen' nennt: Werke, die das Geheimnis der Schöpfung in unversehrter Form in sich bewahren." (Eudald Camps)

Josep Riera i Aragó
(geb. 1954 Barcelona)
"9 airplanes flying at night"
Mixed Media auf Leinwand 2015
54 x 150 cm
sign. dat.
[28270]

Josep Riera i Aragó
(geb. 1954 Barcelona)
"Avión en ángulo cuerpo negro"
(Gewinkeltes Flugzeug mit schwarzem Rumpf)
Eisen bemalt 2009
131 x 85 cm x 30 cm
sign.
[26832]

Josep Riera i Aragó
(geb. 1954 Barcelona)
"5 Airplanes flying"
Mixed Media und Collage (Papier) auf Papier 2024
105 x 105 cm
sign. dat.
[28284]

Josep Riera i Aragó at the foundry, November 2023
Photo: Pilar Páramo
Please see the works from the exhibition here.
17.04.–19.04.2026
Participation
ART DüSSELDORF 2026
Areal Böhler, Hansaallee 321, Düsseldorf

Keith Haring
(Reading, Pennsylvania 1958 - 1990 New York City)
"Ludo 1-5"
Serie von 5 Farblithographien 1985
66 x 48,5 cm
sign. num. dat. bez.
Auflage 90 Exemplare
Littmann S.44-47
[28042]

Andy Warhol
(Pittsburgh 1928 - 1987 New York)
"Joseph Beuys"
Folge von 3 Farbsiebdrucken, II.245 und II.247 mit Diamantstaub 1980
111,8 x 76,4 cm
sign. num.
Feldman/Schellmann II.245 - 247
[28332]

Franziskus Wendels
(geb. 1960 Daun/Eifel)
"Back soon 6"
Mischtechnik auf Leinwand 2017
150 x 180 cm
sign. dat. bet.
[28186]

Ralph Fleck
(geb. 1951 in Freiburg im Breisgau)
"London 7/VIII"
Öl auf Leinwand 2023
160 x 160 cm
sign. dat. bez. bet.
[27663]

