Josef Albers

Werke

Josef Albers, "I-S e", Danilowitz 194

Josef Albers

(Bottrop 1888 - 1976 Orange/Connecticut)

"I-S e"

Farbsiebdruck 1970

54,6 x 54,6 cm Abb. 34,9 x 34,9 cm

sign. num. dat. bet.

Auflage 125 Exemplare

Danilowitz 194

[22773]

Josef Albers, "I-S g", Danilowitz 207

Josef Albers

(Bottrop 1888 - 1976 Orange/Connecticut)

"I-S g"

Farbsiebdruck 1971

53,4 x 53,4 cm Abb. 34,9 x 34,9 cm

sign. num. dat. bet.

Auflage 125 Exemplare

Danilowitz 207

[23134]

Josef Albers, "WEG IX", Danilowitz 204.9

Josef Albers

(Bottrop 1888 - 1976 Orange/Connecticut)

"WEG IX"

aus "White Embossings on Gray (WEG)"

Aluminiumgravur (Prägedruck) 1971

66,3 x 51,1 cm Pr. 58,5 x 39,4 cm

sign. num. dat. bet.

Auflage 141 Exemplare

Danilowitz 204.9

[23623]


Leben & Werk

Josef Albers

Josef Albers, 1988 in Bottrop geboren und 1976 in New Haven, Connecticut verstorben, erforschte die Farbe in ihrer künstlerischen Dimension und das Verhältnis der Farben zueinander. Im Quadrat fand er um ca. 1950 die für ihn ideale Gestalt der Farbe.

Nach seiner akademischen Ausbildung in Berlin, Essen und München begann er im Jahr 1920 sein Studium am Bauhaus in Weimar und ab 1923 dort seine Lehrtätigkeit. 1932, als Mies van der Rohe die Leitung des Bauhauses übernahm, wurde Albers dessen Stellvertreter. Als das Bauhaus 1933 durch die Nationalsozialisten geschlossen wurde, erhielt er einen Ruf an das Black Mountain College in Ashville, North Carolina und siedelte gemeinsam mit seiner Frau, der berühmten Bauhaus-Weberin, Anni Albers in die USA über.

Mit der Übersiedlung in die Vereinigten Staaten begann eine neue Periode im Schaffen des Künstlers.

Albers experimentierte mit der Wechselwirkung von Farben, Formen, Linien und Flächen und fand in der Farbe ein umfassendes künstlerisches Mittel, das alles zu sagen vermochte.
Aus seinen wahrnehmungstheoretischen Überlegungen heraus, die Josef Albers in zahlreichen Schriften und Interviews formulierte, entstanden seine berühmten Serien "Homage to the Square". Deren einzelne Arbeiten bestehen aus scheinbar aufeinanderliegenden Quadraten verschiedener Farben und Farbnuancen. Es geht um die Interaktion der Farben, die durch bloße Gegenüberstellung ihre Wirkung unendlich verändern können.

In seiner Arbeit war Albers Maler und zugleich ein Philosoph der Farben. Als Lehrer wie als Künstler war er wegweisend für eine ganze Generation amerikanischer Künstler. Op-Art, kinetische Kunst, Colourfield Painting, Neue Abstraktion und Minimal Art sind von seinem Schaffen beeinflusst.

Josef Albers war Teilnehmer der documenta 1 im Jahr 1955 und der 4. documenta 1968; insgesamt vierzehn Mal wurde ihm die Ehrendoktorwürde verliehen, 1968 wurde er in die American Academy of Arts and Letters, 1973 in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. 1968 erhielt er das Große Verdienstkreuz des Ordens "Pour le Mérite. 1971 ehrte ihn das Metropolitan Museum of Art, New York, als ersten lebenden Künstler mit einer Retrospektive. Im selben Jahr gründeten er und seine Frau die gemeinnützige Gesellschaft "The Josef & Anni Albers Foundation", um das Sehvermögen durch Kunst zu wecken und zu fördern.


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