Fernand Léger

Werke

Fernand Léger,

Fernand Léger

(Argentan 1881 - 1955 Gif-sur-Yvette)

"La vachère"

(Die Sennerin)

Farblithographie 1954

65,2 x 50,3 cm Abb. 48,5 x 38,5 cm

sign. num.

Auflage 75 Exemplare

Saphire 133

[21900]


Leben & Werk

Fernand Léger

Fernand Léger (1881 - 1955) war ein französischer Maler, Bildhauer, Graphiker und Filmregisseur.
Seine Kunst wurde in den Anfängen vom Impressionismus, später stark vom Kubismus (Pablo Picasso, Georges Braque) beeinflusst. Charakteristisch für Léger ist die Verwendung von geometrischen Formen (wie Zylinder, Kubus, Kegel) und der scharfe Kontrast der Farben. Nach dem Ersten Weltkrieg, noch unter der Wirkung der Kriegerlebnisse, begann seine "mechanische Periode", in der Léger sich mit Technik und urbaner Industrielandschaft auseinandersetzte. Den Zweiten Weltkrieg verbrachte der Künstler im Exil in USA; in der Zeit behandelte er in seinen Arbeiten vor allem Arbeiterwelt. Neben Malerei schaffte er monumentale Kunst sowie Mosaiken (Kirche in Assy, Savoyen) und Glasfenster (Kirche in Audincourt).

Sein Stil ist von der reduzierten Formsprache geprägt, die sich plakativer und kontrastreicher Farben bedient. Durch die Verbindung mit mechanischen oder technischen Elementen wie Zahnräder, Schrauben oder Kurbelwellen erscheint auch der von ihm dargestellte Mensch als ein mechanisches Wesen.

Seine Werke waren postum dreimal auf der documenta und in der Foundation Beyeler in Riehen zu sehen. 1925 entwarf er Wandgemälde für den berühmten Pavillon de l`esprit Nouveau, dem vom französischen Architekten Le Corbusier für die Pariser Weltausstellung geschaffenen Gebäude.
Sein figurativ-geometrischer Stil und moderne Themen hatten später Einfluss auf die Künstler der Pop-Art-Szene.



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